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schottland2010
20:51

Tag 3 (von 13)

Der nächste Tag beginnt gemächlich. Langes Frühstück, bevor wir uns auf machen zu den Standing Stones of Callanish. Auf drei Hügeln im Moor stehen drei Steinkreise unweit voneinander, vermutlich schon seit vielen tausend Jahren. Sie wurden erst vor einigen Jahren aus dem Torf gehoben, der mit der Zeit darüber gewachsen war und der Hauptkreis steht nun als einer der umfangreichsten in Großbritannien. Von dort aus geht es weiter entlang der Küste. Wir halten in einer Bucht, von der aus Muschelkalk einen nahe gelegenen See düngt. Das Loch ist bedeckt von verblühten Wasserlilien, die im Frühjahr sicherlich prachtvoll ausgesehen haben. Es folgt eine nordische Mühle, zwei "Black Houses", die auf der Insel typischen Steinhäuser mit Reet-Dach. Wohl gepflegt warten diese auf Touristen, die die Überreste alter Mahlsteine aus der Wikingerzeit fotografieren wollen. Weiter nördlich umfahren wir das Black House of Arnol, eine Eisenzeitliche Hütte, für deren Museum eine unverschämte Summe an Eintrittsgeld verlangt wird. Wir beenden die Tour beim höchsten "Standing Stone" in Schottland, der sich allerdings wenig spektakulär in der Landschaft langweilt. 
Die Nacht verbringen wir, genau wie die nächsten beiden, bei Barbara, die ich über Couchsurfing.org kennen gelernt habe. Mehr zu ihr und ihrer Motivation, auf der Insel zu leben, in "Menschen auf Lewis". Es ist spät, als wir nach Kartoffelauflauf und viel Rotwein in ein etwas zu hartes Bett fallen. 

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Schweinderl