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schottland2010
21:36

Tag 2 (von 13)

Hinweis: Dank Überangebot an Aktivitäten kam das Bloggen bisher viel zu kurz. Ich bin jetzt erst fertig damit, meine Eindrücke von Tag 2 aufzuschreiben (dazu noch ein Artikel über die Menschen auf Lewis, der halb fertig ist). Hoffentlich gibt's die restlichen Tage dann aber halbwegs flott, spätestens nach Rückkehr am Samstag. Die Busstrecke nach Ullapool ist wunderschön. Vorbei an Berg und Tal, an Heidekraut und allerlei Gewässer führt die Straße direkt von der Ostküste Schottlands an die Fähre zu den Hebriden. Man ist sogar so freundlich, unser Gepäck direkt weiter zu verladen, so dass wir uns darum erst wieder in Stornoway kümmern müssen. Kurz haben wir Zeit, in einem Touristenladen Shortbread und Postkarten zu kaufen, dazu noch eine Top-Up-Karte fürs Mobiltelefon (siehe "Mobil Telefonieren"). 
Um 10:25 verlässt die Fähre das Pier entlang einer wunderschönen Bucht. Nach anfänglicher ruhiger See bewegt sich das Schiff allmählich auf rauere Gewässer, insgesamt dauert die Fahrt rund zweieinhalb Stunden.
In Stornoway angekommen nehmen wir unser Auto in Empfang. Dieses Mal ist es Arnol Car Hire geworden, jedoch gibt es in Lewis mehrere Autovermietungen, die alle ab 25 Pfund pro Tag (plus MwSt) ihre Dienste anbieten. Nach kurzem Einkauf im einzigen Tesco's der Insel und dem Verzehr einer Portion Fish&Chips geht es eine Dreiviertelstunde mit dem Auto gen Westen zur Siedlung "Na Gearannan" mit der wohl großartigsten Jugendherberge der Welt: ein Steinhaus mit Reet bedeckt, das Teil eines Museumsdorfes ist. Spartanische Ausstattung und quietschende Etagenbetten können die Atmosphäre in keinem Fall trüben, auch wenn jemand mal wieder saugen müsste. Das wiederum ist eigentlich Aufgabe der Herbergsgäste, Tragedy of the Commons also. 
Nach kurzem Einchecken geht es im Regen entlang des "Coastal Walks". Entlang einer schroffen Steilküste geht es durch Moor, über Steine und zwischen Bächlein hindurch, bis wir die Schlacht gegen Wind und Wasser verloren geben und danach wandern wir ob der Schönheit der Landschaft noch eine halbe Stunde weiter. Der Tag endet bei Buch und Gespräch mit einigen deutschen Backpackern sowie interessanten Gestalten, die in "Menschen auf Lewis" (Coming Soon) noch eigene Erwähnung finden. 

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Schweinderl